Glacierte
Karotten
Versuchen Sie, Bio-Karotten direkt vom Bauernhof
zu bekommen. Diese besitzen normalerweise einen höheren
Zuckergehalt und entfalten wesentlich mehr Geschmack.
Schälen Sie die Karotten, entfernen Sie Kopf und
Spitze. Am Kopf soviel entfernen, bis nichts grünes mehr
im Fleisch der Karotte sichtbar ist.
Schneiden Sie die Karotten in ca. 5 Millimeter
dicke Scheiben. Sie können diese auch Hobeln, allerdings ist die
Gefahr, dass die Karotten beim Sautieren (Dünsten mit wenig
Flüssigkeit) matschig werden, größer, zumal am Ende des
Kochvorganges noch leicht karamellisiert wird.
Geben Sie die Karotten in eine bereits aufgeheizte Pfanne bis
diese etwa mit zwei Schichten Karottenscheiben gefüllt ist.
Bestreuen Sie die Karotten, falls es keine Bio-Karotten sind,
mit wenig Zucker und füllen Sie mit Hühnerbrühe auf, bis die
Karotten mit Flüssigkeit bedeckt sind. Geben Sie ein bis zwei TL
Honig und einen EL Butter dazu und rühren Sie gut um. Heizen Sie
die Pfanne mit maximaler Hitze auf, bis die Flüssigkeit zu
Kochen beginnt; dann Herunterdrehen und langsames Weiterköcheln,
bis die Flüssigkeit verschwunden ist. Jetzt sollten die Karotten
noch leicht bissfest sein.
Entnehmen Sie die Karotten und heizen Sie die Pfanne auf. Geben
Sie einen EL Butter in die Pfanne; sobald die Butter geschmolzen
ist geben Sie die Karotten dazu, bestäuben Sie diese mit ein
wenig Puderzucker und schwenken Sie das Ganze durch.
Die Karotten sind jetzt servierfertig.
Sie können diese problemlos warmstellen; allerdings werden diese
immer weicher.
Details in puncto Zucker und Garzeit hängen von der Qualität der
Karotten ab; deswegen hilft hier nur eines um ein perfektes
Ergebnis zu bekommen: zunächst sparsam mit dem Zucker umgehen
und während des Kochen öfters mal probieren.
Wenn die Karotten zu weich geworden sind: Dem Geschmack tut es
keinen Abbruch, wenn diese zu weich sind. Zur Not mit der
Kartoffelpresse in ein Karottenpüree verwandeln.